Systemischer Ansatz für ganzheitlichen Erfolg

So vielseitig sich Probleme darstellen, so variantenreich kann auch eine systemische Arbeit gestaltet werden.

Die "Systemische (Familien) Therapie" ist ein psychologisches Verfahren, das in erster Linie gesprächs- und verhaltensorientiert ist, aber auch darstellende Techniken (Familienbrett, Skulptur) einsetzt. Diese Arbeit ist eher lösungs- als problemorientiert.

In der systemischen Therapie/Beratung steht nicht der isolierte Mensch im Fokus, sondern das ganze System, in dem er sich bewegt (die Familie, das Arbeitsteam, das Paar). Solch ein System hat "Spielregeln" festgelegt, nach denen die Mitglieder handeln und sich austauschen. Werden diese Regeln verletzt, wird häufig nur ein Mitglied "auffällig". Oft sind es Kinder oder Jugendliche, die durch ihre Auffälligkeiten auf diese "Regelverletzungen" hinweisen, Verhaltensstörungen zeigen und auf diese Weise auf Störungen im System hinweisen. So können etwa Schulschwierigkeiten eines Kindes dazu dienen, dass die "Streitehe" der Eltern nicht zerbricht - weil diese sich gemeinsam um die Probleme des Kindes kümmern müssen. Die Störung hat in diesem Falle sogar eine positive Funktion, auch wenn das Kind/der Symptomträger darunter leidet.

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